Alte Synagoge Ohel Jakob (Herzog-Rudolf-Straße 1)

Die Alte Synagoge Ohel Jakob (hebr.: אהל יעקב, Zelt Jakobs) war die Synagoge des orthodoxen Teils der Israelitischen Kultusgemeinde in München. Sie stand in der Herzog-Rudolf-Straße (früher Kanalstraße 29). Bei den Novemberpogromen 1938 wurde sie von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt.

48.138948°, 11.583319°

Frauenkirche (Dom)

Himmlisches Jerusalem

48.138450°, 11.572996°

Wittelsbacherplatz

Die verpasste Klenze-Chance

Vom Schloss in die Stadt - auf diesem Weg kam seit dem 12. Mai 1799 wieder protestantisches Leben in die bayerische Landeshauptstadt: Die neue Kurfürstin und spätere Königin Caroline (1776 - 1841) hatte aus Baden ihren evangelischen Glauben mitgebracht - und den Kabinettsprediger Ludwig Friedrich Schmidt (1764 - 1857). Der hielt am 2. Sonntag nach Trinitatis im »Grünen Saal« von Schloss Nymphenburg den ersten evangelischen Gottesdienst in München seit der Reformationszeit.

48.143777°, 11.576242°

Salvatorkirche

Protestanten, Griechen und bayerische Könige

Sie war ein Geschenk des Königs, die Salvatorkirche, doch Münchens Protestanten war sie zu klein und zu schäbig.

48.141700°, 11.574834°

Theatinerkirche (St. Kajetan)

Theatinerkirche (St. Kajetan)
Odeonsplatz 22
80333 München
Tel. (089) 210 69 60

Öffnungszeiten: täglich 7-19 Uhr

http://www.theatinerkirche.de

 

 

48.141997°, 11.577052°
Verwandte Orte: 

St. Peter (Alter Peter)

Solang der alte Peter
Am Petersbergerl steht,
Solang die grüne Isar
Durchs Münchner Stadterl geht
Solang da drunt am Platzl
Noch steht das Hofbräuhaus,
Solang stirbt die Gemütlichkeit
bei de Münchner niemals aus,
So lang stirbt die Gemütlichkeit
bei de Münchener niemals aus.

St. Peter
Rindermarkt 1
80331 München
Tel. (089) 2604828

48.136563°, 11.575593°

St. Johannes

An ihrem Namen kann der Kundige ablesen, um den wievielten evangelischen Kirchenbau in München es sich bei der St. Johanneskirche am Preysingplatz handelt. Matthäus, Markus, Lukas, Johannes – so lautet im Neuen Testament die Reihenfolge der Evangelisten. Und genau in dieser Reihenfolge haben Münchens Protestanten ihre ersten vier Kirchen in bayerischen Landeshauptstadt benannt: Auf St. Matthäus in der Sonnenstraße (1833) folgten St. Markus in der Gabelsbergerstraße (1877) und St. Lukas am Mariannenplatz im Lehel (1892). 1889 wurde St. Johannes in Haidhausen eingeweiht - als Provisorium.

48.132548°, 11.594175°

Heilig Kreuz in Fröttmaning - Münchens älteste Kirche

Von der keltischen Opferstätte zur romanischen Kirche

Die Katholische Filialkirche Heilig Kreuz ist heute der älteste erhaltene Kirchenbau im Münchner Stadtgebiet – zugleich und das einzige Zeugnis eines untergegangenen Dorfes: Fröttmaning.

Dabei gehört Fröttmaning zu den ältesten Siedlungen München. Am 19. April 815 wurde es als »ad Freddamaringun; in loco Freddimaringa« erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Namen Fridumar ab (»der Friedfertige«). Und die Geschichte der Kirche beginnt schon lange vorher.

48.217689°, 11.630297°

Kurt-Landauer-Weg (Allianz-Arena)

»Judenklub« FC Bayern

Notorischen Erfolgs und sprichwörtlicher »Mia san mia«-Arroganz wegen ist der FC Bayern für viele Fans das fleischgewordene Fußball-Böse. Millionärstruppe! CSU-Verein! Doch mit Klischees ist das so eine Sache. Auf dem Gelände des jüdischen Sportclubs Maccabi in München erinnert seit dem Frühjahr 2010 der von den Bayern kräftig mitfinanzierte »Kurt-Landauer-Platz« daran, dass die Nazis den FC Bayern einst als »Judenklub« diffamierten.

48.217026°, 11.625583°
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