Alte Hauptsynagoge

Kurzbeschreibung: 
Der Gedenkstein an der Ecke von Herzog-Max- und Maxburgstraße symbolisiert einen Eckstein der ab dem 9. Juni 1938 abgebrochenen alten Münchner Hauptsynagoge. Ihre Fassade richtete sich zur Herzog-Max-Straße, und sie reichte bis zur Kapellenstraße. Das Mahnmal wurde am 9. November 1969 errichtet und zeigt verschiedene jüdische Symbole: den Davidstern, die Menorah (also den siebenarmigen Leuchter aus dem Jerusalemer Tempel) sowie die die beiden Gesetzestafeln vom Berg Sinai mit den Anfangsworten der Zehn Gebote. Die hebräischen Inschriften sind dem 74. Psalm (»Klage vor dem entweihten Heiligtum«) entnommen. Entsprechend der Sitte für jüdische Grabsteine hinterlassen Besucher oft kleine Steine, manchmal auch Totenlichter, auf dem Gedenkstein.
Gedenkstein in der Herzog-Max-Straße.
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  • 48.140054°, 11.568338°
Adresse
Strasse: 
Maxburgstraße
Ort: 
München