Waldkirche Planegg

Sie ist ein verborgenes Kleinod, das man suchen muss. Doch die Suche lohnt: Versteckt im Wald am westlichen Ortsrand der Würmtalgemeinde Planegg liegt die Waldkirche, die 1925 bis 1928 nach Plänen des Münchner Architekten und Stadtplaners Theodor Fischer (1862 - 1938) errichtet wurde. Mit ihrem charakteristischen Zeltdach, dem abgerückten Kirchturm und dem richtungweisend als Zentralbau gestalteten Gottesdienstraum gilt die Waldkirche als bedeutendstes Spätwerk des Architekten.

48.109006°, 11.415562°

Christuskirche Gauting

Der markante Backsteinbau der evangelisch-lutherischen Christuskirche wurde zwischen 1921 und 1928 nach Plänen des Architekten Theodor Fischer (1862 - 1938) errichtet, von dem im Raum München noch zwei weitere evangelische Kirchen stammen: die ebenfalls im Würmtal gelegene evangelische Kirche in Planegg (1925 - 1926/28), die als Fischers bedeutendstes Spätwerk gilt, und die Erlöserkirche in München-Schwabing (1899 - 1901). Unter dem Artikel zur Erlöserkirche finden Sie weitere Informationen zum Baumeister Theodor Fischer.

48.067591°, 11.376075°

Habsburger Platz

Abgesehen von den türkischen Kriegsgefangenen, die Kurfürst Max Emanuel ab 1683 nach Bayern brachte, haben sich die ersten Muslime wohl erst ab dem 19. Jahrhundert dauerhaft in München aufgehalten. Im Westen wenig bekannt, war der in der muslimischen Welt höchst prominente Sir Muhammad Iqbal (1877 - 1938) vorübergehend Münchner. An den Nationaldichter Pakistans erinnert auf dem Habsburger Platz ein Denkmal.

48.158200°, 11.579960°

Ein Türkentor ohne Türken

Auf dem Museumsareal, direkt neben dem Museum Brandhorst und der Pinakothek der Moderne steht ein merkwürdiger Gebäuderest, den die Münchner »Türkentor« nennen. Das ehemalige Tor einer Armeekaserne erinnert an die ersten Muslime, die in der bayerischen Hauptstadt lebten - oder vielmehr leben mussten: Kurfürst Maximilian II. Emanuel hatte sie als Kriegsgefangene nach Bayern gebracht, nachdem er ab 1683 mit bayerischen Truppen geholfen hatte, Wien vor dem Ansturm der osmanischen Türken zu retten.

48.146918°, 11.573485°

Ehemaliger Bierkeller »Kreuzbräu«

Hier, in der Brunnstraße, hat die "Innere Mission" (IMM), das heute größte evangelische Sozialunternehmen in München, ihre Wurzeln - wenigstens zum Teil. Wo sich heute der nördliche Zugang zur Asam-Passage befindet, stand bis zum Zweiten Weltkrieg der "Kreuzbräu", einer der vielen Münchner Bierkeller, deren Säle, Nebenräume und Hinterzimmer Parteien und Vereinen als Versammlungsorte beliebt waren (früher Brunnstraße 7). 

48.136130°, 11.568690°
Verwandte Orte: 

Allerheiligen-Hofkirche

Sie war die erste katholische Kirche, die nach der Säkularisation nicht nur in München, sondern in ganz Bayern gebaut wurde: die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz. König Ludwig I. (1786 - 1868) ließ die Kirche nach Plänen des Architekten Leo von Klenze (1784 - 1864) zwischen 1826 und 1837 errichten.Der kunstbegeisterte Thronfolger hatte 1823 Palermo besucht. Nach dem Besuch der Christmette in der arabisch-normannisch-byzantinischen Palastkapelle (Cappella Palatina) soll er tief beeindruckt ausgerufen haben: "Solch eine Schlosskapelle will ich haben!"

48.140556°, 11.579722°

Herz-Jesu-Kirche Neuhausen

Nicht nur Architekturfans gilt sie als die schönste moderne Kirche Münchens: Die katholische Herz-Jesu-Kirche lohnt einen Besuch in Neuhausen jenseits des Mittleren Rings, dort wo bereits die Villen von Nymphenburg beginnen.

Am 26. November 2000 wurde der Neubau durch Friedrich Kardinal Wetter eingeweiht.

48.156958°, 11.528557°

Rosenstraße 10 / Rindermarkt (Arsacius Seehofer)

Arsacius Seehofer – ein Münchner in Wittenberg

Ob Arsacius Seehofer im Haus an der Rosenstraße 10 geboren wurde, ist zwar fraglich. Fest steht aber, dass der um das Jahr 1505 in der Nähe des Rindermarkts geborene Münchner Bürgerssohn im Frühjahr 1521 nach Wittenberg ging, um an diesem zur damaligen Zeit überaus spannenden Ort zu studieren.

48.136677°, 11.573844°