Alte Hauptsynagoge

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Seit 1984 brennt hier auf einem Pfeiler aus dunklem Stein in einem stilisierten Kerker eine ewige Flamme der Freiheit und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Zuvor befand sich hier ein kleinerer Gedenkstein, der sich heute in Neuhausen auf dem dortigen »Platz der Freiheit« befindet. 

 

48.143105°, 11.573912°

Métivier-Synagoge Westenriederstraße

Eine »sprechende Leerstelle« im Stadtbild ist eng mit der Geschichte der Juden in München verbunden: Auf dem Grundstück der Westenriederstraße 10-12 stand einst die erste neu erbaute Synagoge der 1815 gegründeten Israelitischen Kultusgemeinde in München. Voraussetzung für ihren Bau war die seit 1801 schrittweise vollzogene Gleichstellung der Konfessionen in Bayern. Das sogenannte »Judenedikt« vom 10.

48.134978°, 11.578015°

Lindwurmstraße 127

Bis zu ihrem völligen Erlöschen war die Verwaltung der jüdischen Kultusgemeinde ab November 1938 in einer stillgelegten Fabrik im Rückgebäude der Lindwurmstraße 127 untergebracht. Das Gebäude war ursprünglich von Albert Einsteins Onkel errichtet und von wechselnden Eigentümern weiterbetrieben und erweitert worden. In dem ehemaligen Maschinensaal wurde ein Betsaal für die im Juni 1938 abgegbrochene Hauptsynagoge eingerichtet. »Dieser Betraum blieb der Kern der Gemeinde bis zu ihrem Untergang« (Gemeindevorsitzender Neumeyer).

48.127318°, 11.553993°

Monacensia - Literaturarchiv und Bibliothek der Stadt München (Hildebrandhaus)

Friedrich-Loy-Straße

Evangeliumskirche

Stanigplatz 11
80933 München

48.217145°, 11.553905°

Pfarrer-Steiner-Platz

48.219729°, 11.557936°

Türkenstraße 94

Hier wohnte Georg Elser vom 1. September bis 31. Oktober 1939 bei Familie Lehmann zur Untermiete. In dieser Zeit bereitete Elser das Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller vor.

48.152348°, 11.577325°

Blumenstraße 19

48.132380°, 11.572370°
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