Kirche (evangelisch)

Wittelsbacherplatz

Die verpasste Klenze-Chance

Vom Schloss in die Stadt - auf diesem Weg kam seit dem 12. Mai 1799 wieder protestantisches Leben in die bayerische Landeshauptstadt: Die neue Kurfürstin und spätere Königin Caroline (1776 - 1841) hatte aus Baden ihren evangelischen Glauben mitgebracht - und den Kabinettsprediger Ludwig Friedrich Schmidt (1764 - 1857). Der hielt am 2. Sonntag nach Trinitatis im »Grünen Saal« von Schloss Nymphenburg den ersten evangelischen Gottesdienst in München seit der Reformationszeit.

48.143777°, 11.576242°

St. Johannes

An ihrem Namen kann der Kundige ablesen, um den wievielten evangelischen Kirchenbau in München es sich bei der St. Johanneskirche am Preysingplatz handelt. Matthäus, Markus, Lukas, Johannes – so lautet im Neuen Testament die Reihenfolge der Evangelisten. Und genau in dieser Reihenfolge haben Münchens Protestanten ihre ersten vier Kirchen in bayerischen Landeshauptstadt benannt: Auf St. Matthäus in der Sonnenstraße (1833) folgten St. Markus in der Gabelsbergerstraße (1877) und St. Lukas am Mariannenplatz im Lehel (1892). 1889 wurde St. Johannes in Haidhausen eingeweiht - als Provisorium.

48.132548°, 11.594175°

St. Pauluskirche Perlach

Die St. Pauluskirche in Perlach ist heute die älteste evangelische Kirche in München. Sie wurde 1849 nach Plänen des Architekten Georg Friedrich Ziebland (1800 - 1873) errichtet, von dem auch das Gebäude der Antikensammlungen auf der Südseite des Königsplatzes, sowie (daran anschließend) die Abteikirche St. Bonifaz stammen.

48.097424°, 11.629529°
Verwandte Orte: 

Waldkirche Planegg

Sie ist ein verborgenes Kleinod, das man suchen muss. Doch die Suche lohnt: Versteckt im Wald am westlichen Ortsrand der Würmtalgemeinde Planegg liegt die Waldkirche, die 1925 bis 1928 nach Plänen des Münchner Architekten und Stadtplaners Theodor Fischer (1862 - 1938) errichtet wurde. Mit ihrem charakteristischen Zeltdach, dem abgerückten Kirchturm und dem richtungweisend als Zentralbau gestalteten Gottesdienstraum gilt die Waldkirche als bedeutendstes Spätwerk des Architekten.

48.109006°, 11.415562°

Christuskirche Gauting

Der markante Backsteinbau der evangelisch-lutherischen Christuskirche wurde zwischen 1921 und 1928 nach Plänen des Architekten Theodor Fischer (1862 - 1938) errichtet, von dem im Raum München noch zwei weitere evangelische Kirchen stammen: die ebenfalls im Würmtal gelegene evangelische Kirche in Planegg (1925 - 1926/28), die als Fischers bedeutendstes Spätwerk gilt, und die Erlöserkirche in München-Schwabing (1899 - 1901). Unter dem Artikel zur Erlöserkirche finden Sie weitere Informationen zum Baumeister Theodor Fischer.

48.067591°, 11.376075°

Evangeliumskirche

Stanigplatz 11
80933 München

48.217145°, 11.553905°

Pfarrer-Steiner-Platz

48.219729°, 11.557936°

Lutherkirche

48.115188°, 11.576414°

Erlöserkirche

Die Erlöserkirche an der Nordseite der Münchner Freiheit ist nicht die älteste evangelische Kirche in München, aber nach Meinung vieler Münchner (und vor allem der Schwabinger) die schönste. Errichtet wurde der städtebauliche Schlussstein der prächtigen Achse Ludwig- und Leopoldstraße zwischen 1899 und 1901 nach Plänen des aus Schweinfurt stammenden Architekten Theodor Fischer (1862 - 1938).

48.164295°, 11.587422°

Kreuzkirche Schwabing

»Offen – kritisch – engagiert«, so lautet das Motto, das sich die evangelische Kreuzkirchengemeinde München-Schwabing gegeben hat.

Schwabing – unter den Münchner Stadtvierteln hat dieser Name wohl den meisten Klang. Er lässt an die Zeit denken, als »München leuchtete«, an »Wahnmoching«, Künstler, Kneipen und viel Kultur. Stets lebten hier die unterschiedlichsten Menschen – und viele, die ein wenig »anders« waren. Dies prägt bis heute die evangelische Kreuzkirchengemeinde in Schwabing und ihr Selbstverständnis.

48.162486°, 11.566007°
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