Betsaal

Jüdischer Betsaal in Privathaus Tal 13

Lindwurmstraße 127

Bis zu ihrem völligen Erlöschen war die Verwaltung der jüdischen Kultusgemeinde ab November 1938 in einer stillgelegten Fabrik im Rückgebäude der Lindwurmstraße 127 untergebracht. Das Gebäude war ursprünglich von Albert Einsteins Onkel errichtet und von wechselnden Eigentümern weiterbetrieben und erweitert worden. In dem ehemaligen Maschinensaal wurde ein Betsaal für die im Juni 1938 abgegbrochene Hauptsynagoge eingerichtet. »Dieser Betraum blieb der Kern der Gemeinde bis zu ihrem Untergang« (Gemeindevorsitzender Neumeyer).

48.127318°, 11.553993°
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