Jüdische Kultusgemeinde

Alte Hauptsynagoge

Métivier-Synagoge Westenriederstraße

Eine »sprechende Leerstelle« im Stadtbild ist eng mit der Geschichte der Juden in München verbunden: Auf dem Grundstück der Westenriederstraße 10-12 stand einst die erste neu erbaute Synagoge der 1815 gegründeten Israelitischen Kultusgemeinde in München. Voraussetzung für ihren Bau war die seit 1801 schrittweise vollzogene Gleichstellung der Konfessionen in Bayern. Das sogenannte »Judenedikt« vom 10.

48.134978°, 11.578015°

Lindwurmstraße 127

Bis zu ihrem völligen Erlöschen war die Verwaltung der jüdischen Kultusgemeinde ab November 1938 in einer stillgelegten Fabrik im Rückgebäude der Lindwurmstraße 127 untergebracht. Das Gebäude war ursprünglich von Albert Einsteins Onkel errichtet und von wechselnden Eigentümern weiterbetrieben und erweitert worden. In dem ehemaligen Maschinensaal wurde ein Betsaal für die im Juni 1938 abgegbrochene Hauptsynagoge eingerichtet. »Dieser Betraum blieb der Kern der Gemeinde bis zu ihrem Untergang« (Gemeindevorsitzender Neumeyer).

48.127318°, 11.553993°
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