Ort (geschichtlich)

Ort mit besondere Geschichte

Der Heilige Onuphrius (Marienplatz 17)

Den Job als Münchner Stadtpatron teilt er sich mit dem viel prominenteren Heiligen Benno von Meißen (ca. 1010 - 1106). Doch eigentlich hat der heute ziemlich in Vergessenheit geratene Sankt Onuphrius die älteren Rechte in der bayerischen Landeshauptstadt.

Schutzpatron »der von sexuellen Übergriffen Bedrohten«

48.136804°, 11.576511°

Hofbräukeller

Der Hofbräukeller in Haidhausen

48.134394°, 11.595524°

Ehemaliger Bierkeller »Kreuzbräu«

Hier, in der Brunnstraße, hat die "Innere Mission" (IMM), das heute größte evangelische Sozialunternehmen in München, ihre Wurzeln - wenigstens zum Teil. Wo sich heute der nördliche Zugang zur Asam-Passage befindet, stand bis zum Zweiten Weltkrieg der "Kreuzbräu", einer der vielen Münchner Bierkeller, deren Säle, Nebenräume und Hinterzimmer Parteien und Vereinen als Versammlungsorte beliebt waren (früher Brunnstraße 7). 

48.136130°, 11.568690°
Verwandte Orte: 

Rosenstraße 10 / Rindermarkt (Arsacius Seehofer)

Arsacius Seehofer – ein Münchner in Wittenberg

Ob Arsacius Seehofer im Haus an der Rosenstraße 10 geboren wurde, ist zwar fraglich. Fest steht aber, dass der um das Jahr 1505 in der Nähe des Rindermarkts geborene Münchner Bürgerssohn im Frühjahr 1521 nach Wittenberg ging, um an diesem zur damaligen Zeit überaus spannenden Ort zu studieren.

48.136677°, 11.573844°

Métivier-Synagoge Westenriederstraße

Eine »sprechende Leerstelle« im Stadtbild ist eng mit der Geschichte der Juden in München verbunden: Auf dem Grundstück der Westenriederstraße 10-12 stand einst die erste neu erbaute Synagoge der 1815 gegründeten Israelitischen Kultusgemeinde in München. Voraussetzung für ihren Bau war die seit 1801 schrittweise vollzogene Gleichstellung der Konfessionen in Bayern. Das sogenannte »Judenedikt« vom 10.

48.134978°, 11.578015°

Lindwurmstraße 127

Bis zu ihrem völligen Erlöschen war die Verwaltung der jüdischen Kultusgemeinde ab November 1938 in einer stillgelegten Fabrik im Rückgebäude der Lindwurmstraße 127 untergebracht. Das Gebäude war ursprünglich von Albert Einsteins Onkel errichtet und von wechselnden Eigentümern weiterbetrieben und erweitert worden. In dem ehemaligen Maschinensaal wurde ein Betsaal für die im Juni 1938 abgegbrochene Hauptsynagoge eingerichtet. »Dieser Betraum blieb der Kern der Gemeinde bis zu ihrem Untergang« (Gemeindevorsitzender Neumeyer).

48.127318°, 11.553993°

Lichthof der Universität München

48.150151°, 11.581158°
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