Islam

Moschee Pasing

Die Moschee des Sufi-Mystikers

Auch die neben der Moschee Freimann zweite große Münchner Moschee liegt am Rand der Großstadt. (Wir gehen an dieser Stelle über den Einwand eingefleischter Pasinger hinweg, dass »München bei Pasing« liege, weil a) Pasing bereits 763 erstmals als »villa Pasingas« urkundlich erwähnt wurde und deshalb fast 400 Jahre älter als München sei; und weil b) Pasing von 1905 bis zur Eingemeindung durch die Nationalsozialisten 1938 eine eigenständige Stadt war).

48.143229°, 11.457524°

Moschee Freimann

Fast 40 Jahre nach dem ersten Ramadan-Fest in der Freimanner Moschee (am 20. November 1971) gehören Münchens Muslime fester denn je zur Stadtgesellschaft. Trotzdem befinden sie sich immer noch überwiegend am Rand der Stadtgesellschaft: Die Standorte der beiden großen Münchner Moscheen in Freimann hinter dem Müllberg und in Pasing im äußersten Münchner Osten geben davon ein beredtes Zeugnis. Überdies werden seit »9/11« und wegen des weltweit erstarkenden islamischen Fundamentalsmus auch die Münchner Muslime von ihren Nachbarn mit neuer Skepsis beobachtet.

48.210337°, 11.634124°

Habsburger Platz

Abgesehen von den türkischen Kriegsgefangenen, die Kurfürst Max Emanuel ab 1683 nach Bayern brachte, haben sich die ersten Muslime wohl erst ab dem 19. Jahrhundert dauerhaft in München aufgehalten. Im Westen wenig bekannt, war der in der muslimischen Welt höchst prominente Sir Muhammad Iqbal (1877 - 1938) vorübergehend Münchner. An den Nationaldichter Pakistans erinnert auf dem Habsburger Platz ein Denkmal.

48.158200°, 11.579960°
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