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Der Heilige Onuphrius (Marienplatz 17)

Den Job als Münchner Stadtpatron teilt er sich mit dem viel prominenteren Heiligen Benno von Meißen (ca. 1010 - 1106). Doch eigentlich hat der heute ziemlich in Vergessenheit geratene Sankt Onuphrius die älteren Rechte in der bayerischen Landeshauptstadt.

Schutzpatron »der von sexuellen Übergriffen Bedrohten«

48.136804°, 11.576511°

St. Pauluskirche Perlach

Die St. Pauluskirche in Perlach ist heute die älteste evangelische Kirche in München. Sie wurde 1849 nach Plänen des Architekten Georg Friedrich Ziebland (1800 - 1873) errichtet, von dem auch das Gebäude der Antikensammlungen auf der Südseite des Königsplatzes, sowie (daran anschließend) die Abteikirche St. Bonifaz stammen.

48.097424°, 11.629529°
Verwandte Orte: 

Moschee Freimann

Fast 40 Jahre nach dem ersten Ramadan-Fest in der Freimanner Moschee (am 20. November 1971) gehören Münchens Muslime fester denn je zur Stadtgesellschaft. Trotzdem befinden sie sich immer noch überwiegend am Rand der Stadtgesellschaft: Die Standorte der beiden großen Münchner Moscheen in Freimann hinter dem Müllberg und in Pasing im äußersten Münchner Osten geben davon ein beredtes Zeugnis. Überdies werden seit »9/11« und wegen des weltweit erstarkenden islamischen Fundamentalsmus auch die Münchner Muslime von ihren Nachbarn mit neuer Skepsis beobachtet.

48.210337°, 11.634124°

Marienhof (Judengasse)

Schon bald nach der Stadtgründung (1158) gab es in München auch jüdisches Leben. Eine Urkunde aus Regensburg erwähnt im Jahr 1229 einen »Abraham de Municha«: Von diesem »Abraham aus München« ist sonst nichts weiter bekannt, doch er ist der erste namentlich bekannte Jude Münchens.

48.138557°, 11.575813°

Asamkirche (St. Johann Nepomuk)

48.135128°, 11.569619°

Waldkirche Planegg

Sie ist ein verborgenes Kleinod, das man suchen muss. Doch die Suche lohnt: Versteckt im Wald am westlichen Ortsrand der Würmtalgemeinde Planegg liegt die Waldkirche, die 1925 bis 1928 nach Plänen des Münchner Architekten und Stadtplaners Theodor Fischer (1862 - 1938) errichtet wurde. Mit ihrem charakteristischen Zeltdach, dem abgerückten Kirchturm und dem richtungweisend als Zentralbau gestalteten Gottesdienstraum gilt die Waldkirche als bedeutendstes Spätwerk des Architekten.

48.109006°, 11.415562°

Herz-Jesu-Kirche Neuhausen

Nicht nur Architekturfans gilt sie als die schönste moderne Kirche Münchens: Die katholische Herz-Jesu-Kirche lohnt einen Besuch in Neuhausen jenseits des Mittleren Rings, dort wo bereits die Villen von Nymphenburg beginnen.

Am 26. November 2000 wurde der Neubau durch Friedrich Kardinal Wetter eingeweiht.

48.156958°, 11.528557°

Alte Hauptsynagoge

Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Seit 1984 brennt hier auf einem Pfeiler aus dunklem Stein in einem stilisierten Kerker eine ewige Flamme der Freiheit und des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Zuvor befand sich hier ein kleinerer Gedenkstein, der sich heute in Neuhausen auf dem dortigen »Platz der Freiheit« befindet. 

 

48.143105°, 11.573912°

Métivier-Synagoge Westenriederstraße

Eine »sprechende Leerstelle« im Stadtbild ist eng mit der Geschichte der Juden in München verbunden: Auf dem Grundstück der Westenriederstraße 10-12 stand einst die erste neu erbaute Synagoge der 1815 gegründeten Israelitischen Kultusgemeinde in München. Voraussetzung für ihren Bau war die seit 1801 schrittweise vollzogene Gleichstellung der Konfessionen in Bayern. Das sogenannte »Judenedikt« vom 10.

48.134978°, 11.578015°
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